Das Konsumcannabisgesetz (KCanG) einfach erklärt – Was ist jetzt legal?
- hazeconnection
- 28. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Am 1. April 2024 trat in Deutschland das Konsumcannabisgesetz (KCanG) in Kraft – ein Meilenstein für den Umgang mit Cannabis hierzulande. Was bedeutet das Gesetz konkret, und was hat das mit einem Verein wie Haze Connection e.V. in Pforzheim zu tun?
Was erlaubt das KCanG?
Das KCanG legalisiert den privaten Besitz und Eigenanbau von Cannabis für Erwachsene und schafft die Grundlage für Cannabis Social Clubs (CSCs). Im Überblick:
Erwachsene dürfen bis zu 25g Cannabis in der Öffentlichkeit mit sich führen
Zu Hause ist der Besitz von bis zu 50g erlaubt
Privat dürfen bis zu 3 weibliche Pflanzen angebaut werden
Cannabis Social Clubs dürfen gemeinschaftlich anbauen und an Mitglieder abgeben
Was ist nicht erlaubt?
Trotz Legalisierung gibt es klare Grenzen: Der Kauf und Verkauf außerhalb von CSCs bleibt verboten. Konsum in der Nähe von Schulen, Kindergärten oder öffentlichen Einrichtungen ist untersagt. Auch die Weitergabe an Minderjährige bleibt eine Straftat.
Wie funktioniert ein Anbauverein laut KCanG?
Anbauvereinigungen wie Haze Connection e.V. müssen beim zuständigen Landratsamt oder der Stadtbehörde eine Anbauerlaubnis beantragen. Der Verein unterliegt strengen Auflagen: regelmäßige Prüfungen, Suchtprävention, Jugendschutzbeauftragter, transparente Buchhaltung und Mitgliederverwaltung.
KCanG in Pforzheim und Baden-Württemberg
Baden-Württemberg setzt das KCanG um, und erste CSCs im Bundesland haben Lizenzen beantragt. Haze Connection e.V. in Pforzheim ist einer dieser Pioniervereine. Sobald unsere Genehmigung erteilt wird, gehören wir zu den wenigen offiziellen Cannabis Anbauvereinigungen in der Region.
Du möchtest dabei sein? Melde dich jetzt unverbindlich an und sichere dir deinen Platz bei Haze Connection e.V.

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